Ringen / Regionalliga Mitteldeutschland – AVG Markneukirchen

Markneukirchen – Für die Regionalligaringer des AV Germania Markneukirchen stehen die ‚Wochen der Wahrheit‘ an, nach der Niederlage beim RSV Rotation Greiz, geht es nun in den beiden folgenden Heimkämpfen gegen den KSC Motor Jena und den RV Thalheim um den Einzug ins Halbfinale.

„Hier müssen wir noch einmal alles aufbieten und alles geben, um das erklärte Ziel, über das Halbfinale ins Finale zu kommen, auch zu erreichen“, so Mannschaftsleiter Jörg Guttmann.
Vom Tabellenbild her kann den Germanen aus Markneukirchen nur der RV Thalheim gefährlich werden, doch darf man sich die Mannschaft um Trainer Andy Schubert auch keinen Ausrutscher mehr erlauben.
So steht schon gegen den KSC Motor Jena am Samstagabend ab 19:30 Uhr in der Trainings-und Wettkampfarena an der Schützenstraße in Markneukirchen ein harter Kampf gegen den KSC Motor Jena an. In der Hinrunde konnte Markneukirchen die Begegnung in Jena mit 15:10 für sich entscheiden. Doch haben Johann Steinforth, Lucas Bast, Denny Latzke und Tim Bitterling die Begegnung sozusagen im Endspurt aus dem Feuer gerissen, nachdem Lukasz Dublinowski und Franz Richter im ersten Abschnitt des Hinrunden-Kampfabends mit Siegen glänzten.

Mit etwas Wut im Bauch wird Valerij Borgoiakov im leichtesten Limit bis 57 kg auf die Matte gehen, diesmal in seiner angestammten Stilart, dem griechisch-römischen Ringkampf. In der Hinrunde musste Borgoiakov im ungeliebten Freistil antreten und verlor das Duell gegen Hassan Ismail. Dafür will er sich nun vor heimischen Fans revanchieren, wobei er es nunmehr mit dem starken Bulgaren Daniel Yordanov zu tun bekommen könnte.

In der Vorwoche unterlag Jena nur hauchdünn mit 14:16 gegen den RV Thalheim, der KSC Motor Jena setzte damit ein weiteres Achtungszeichen. „Dieser Kontrahent darf keinesfalls unterschätzt werden, auch wenn Jena bislang nur vier Pluszähler auf dem Konto hat“, warnt AVG-Trainer Andy Schubert seine Mannschaft. „Vor allem in den oberen Gewichtsklassen präsentiert sich der KSC mit Aslan Mahmudov (130 kg/FR), dem tschechischen WM-Teilnehmer Petr Novak (98 kg/GR) und Norman Mahmudov (86 kg/FR) sehr stark“, hat auch Mannschaftsleiter Jörg Guttmann den Kontrahenten genau studiert.

In Markneukirchen hat die Mannschaft um Trainer Andy Schubert allerdings einen großen Bonus; das Publikum. „Auf den Rängen hat sich einiges getan, die Halle ist zu den Heimkämpfen gut gefüllt und die Stimmung schwappt oftmals von der Matte auf die Zuschauer über- und umgekehrt“, ist auch Johann Steinforth begeistert von der Atmosphäre in der oftmals viel zu klein anmutenden Halle. „Doch wenn dann auf den Rängen so richtig die Post abgeht, dann legt man automatisch noch eine Schippe drauf, auch wenn man eigentlich schon alles gegeben hat“, so der DRB-Juniorenauswahlringer weiter, der sich in Markneukirchen sehr wohl fühlt. Und so dürfte auch an den kommenden, beiden Wochenenden der Fanblock als 11. Mann des AVG-Teams gefragt sein.

rjö

Nächster Kampf am Samstag 21.10. ’17 gegen KSC Motor Jena