Ringen / Regionalliga Mitteldeutschland / Landesliga Sachsen

Eisleben – Am vergangenen Samstag trafen sich die Vertreter der Ringerteams, die ab kommenden September in der Regionalliga Mitteldeutschland antreten in Eisleben, um die Struktur der Ligen, unterhalb der höchsten deutschen Kampfklasse fest zu zurren.
9 Teams meldeten für die Regionalliga Mitteldeutschland, die nach dem Wegfall der 2. Bundesliga vor zwei Jahren zur zweithöchsten Kampfklasse aufstieg. Nachdem sich die Verantwortlichen des RSV Rotation Greiz als Staffelsieger der letzten Saison für den Aufstieg in die DRB-Bundesliga entschieden, wird es nunmehr in der höchsten Kampfklasse, der DRB-Bundesliga Südost zum Vogtland-Derby mit der WKG Pausa/Plauen kommen.

Der AV Germania Markneukirchen verbleibt in der Regionalliga, aus der sich mit dem KSC Motor Jena und dem AC Germania Artern gleich zwei Teams aus finanziellen- und personellen Gründen zurück zogen. Dafür kommt mit dem 1. Luckenwalder SC eine kampfstarke Mannschaft hinzu, die nach zahlreichen Verpflichtungen gleich zu den Favoriten der Staffel gehören dürfte.
Auch die Begegnung gegen den RV Thalheim steht für die Musikstädter erneut an, der RV Lugau, der RSK Gelenau vervollständigen das Trio aus dem Erzgebirge. Sehr stark ist der Norden des Zweckverbandes Ringen in Mitteldeutschland in der Regionalliga Mitteldeutschland vertreten, neben dem Aufsteiger aus Luckenwalde kämpfen auch die KG Frankfurt(O.)/Eisenhüttenstadt, der RC Germania Potsdam, sowie der SV Luftfahrt Berlin in der Staffel, dazu kommt mit dem KFC Leipzig der Drittplatzierte der letztjährigen Saison.

Der Ablauf der Regionalliga wurde abgeändert, der Staffelsieger wird nicht mehr in Play-Off’s mit Halbfinale und Finalbegegnungen ermittelt, sondern nunmehr in einer einfachen Hin- und Rückrunde. Entgegen den Forderungen des Deutschen Ringer- Bundes nach einer Aufstiegspflicht, bleibt es laut Wettkampfordnung des Zweckverbandes Ringen in Mitteldeutschland bei einem Aufstiegsrecht des Siegerteams. Dies wurde auch am Samstag von den 9 anwesenden Vereinen noch einmal einmütig unterstrichen.
Bei der Frage nach einem Staffelfavoriten waren sich alle Vertreter einig, erster Aufstiegskandidat ist der AVG Markneukirchen, während auch der 1. Luckenwalder SC ein gehöriges Wort um die Medaillenvergabe mitreden dürfte. Der Rest des Feldes dürfte nach jetzigen Einschätzungen der nach Eisleben gereisten Trainer und Funktionäre, auf Augenhöhe kämpfen, was eine spannungsgeladene Saison zu werden verspricht.

Nicht mehr in der Regionalliga Mitteldeutschland dabei ist die WKG Pausa/Plauen II. Nachdem in der vergangangenen Saison das WKG-Reserveteam unter großer Personalnot litt und auch die 3. Mannschaft in der Landesliga Sachsen große Besetzungsprobleme hatte, wird die 3. Mannschaft aufgelöst und die 2. Mannschaft wird unter Federführung des ASV Plauen in der Landesliga Sachsen antreten. Der SV Weißwasser steigt als Tabellenletzter der vergangenen Meisterschaftsrunde in die Landesliga Sachsen ab und auch die Reserve des RSV Rotation Greiz folgt den Ostsachsen in die unterste Kampfklasse, wo vorrangig junge Nachwuchsringer zum Einsatz kommen sollen.
Neben dem SV GW Weißwasser, der WKG Pausa/Plauen II und dem RSV Rotation Greiz, vervollständigen die Mannschaften der WKG SAV Leipzig KFC II, WKG Gelenau II / Chemnitz, AC Taucha, FC Erzgebirge Aue II, RV Thalheim II und dem Staffelsieger des Vorjahres AC Werdau die Landesligastaffel. Die Vertreter dieser 9 Mannschaften treffen sich am 9. März zur Beratung der Landesliga Sachsen.

Jörg Richter

Regionalliga Mitteldeutschland startet mit 9 Mannschaften in die neue Saison